Alles Wissenswerte zum Thema THERMALTAKE BIG TYPHOON

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Alles Wissenswerte zum Thema THERMALTAKE BIG TYPHOON

2011-05-04

Der Tipp für effektive und Leise Kühlung aller High-End & Overclocking-Systeme.

Der asiatische Produzent Thermaltake wusste schon mit einigen Produkten zu begeistern. Doch ganz besonders stechen seine Designer mit ihren Lösungen für CPU- und Grafikkarten-Kühlung hervor. Mit dem "Big Typhoon" Kühlsystem ist den Asiaten ein wuchtiges, aber sehr effektives Kühlsystem gelungen, welches, so wie die meisten High-End-Produkte dieser Sparte, die Vorteile von massiver Passivkühlung mit einem extrem großen Lüfter kombiniert.
Auf der von Überhitzung bedrohten CPU liegt nach fertiger Montage eine Kupferplatte auf, die den Sockel des asiatischen Wirbelsturms bildet, der beim Starten des Computers losbricht. Die Kupferplatte verläuft in insgesamt sechs Kupfer-"Heatpipes". Diese massiven Kupferdrähte leiten die Hitze der CPU in die eigentliche Kühlvorrichtung. Dieses thront als frei schwebende Festung einige Zentimeter über der "Basisplattform". Die "Heatpipes" verlaufen in die leistungsstarke Passivkühlung, die aus 142 Aluminiumlamellen bestehen. Diese verlaufen in zwei großen Blöcken um jeweils drei der "Heatpipes". Über den beiden Aluminiumblöcken wird der wohl namens gebende Sturm entfacht: Es ist ein 120mm großer Lüfter montiert. Insgesamt misst diese wuchtige Gesamtkonstruktion 122 auf 122 mm und ragt etwas mehr als 100mm in die Höhe. Das Ungetüm wiegt dementsprechend viel: fast 900 Gramm. Die sichere Montage ist dank einer guten Haltekonstruktion auf jedem Mainboard möglich.
Insgesamt fällt der Thermaltake "Big Typhoon" bei näherer Betrachtung auch durch gute Verarbeitung auf. Es sind keine Lamellen verbogen, und es gibt auch keine scharfen oder ausgefransten Metallkanten vorhanden, die oft durch schlechtes Ausstanzen entstehen.

Dank der Größe des Lüfters, kann er es sich erlauben bei relativ niedrigen Drehzahlen zu arbeiten. Diese werden mit 1300 Umdrehungen pro Minute angegeben. Trotzdem schaufelt er jede Stunde über 90m³ Luft durch die Kühllamellen! Durch die geringe Drehzahl wird auch ein Versprechen eingehalten, dass wohl zu den stärksten Verkaufsargumenten zählt: Die Lautstärke. Im Normalbetrieb ist der Lüfter so gut wie nicht zu hören. So einen richtigen Typhoon hat man sich also nicht in das Computergehäuse gebaut. Zum Glück!
Der trotzdem kräftige Luftzug sorgt für eine, bei einer solch geringen Betriebslautstärke, selten erlebten Kühlleistung. In einer Vielzahl von Anwendungstest platziert sich der Kühler immer wieder in den vorderen Rängen, und damit auch für übertaktete CPU's geeignet. Mit um die 40 Euro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis auch sehr gut.

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