Der Suzuki Swift wurde nach seinem Schattendasein auf dem deutschen Markt komplett neu erfunden und hat das Zeug zum Kultmini
Der Mini von Suzuki war immer ein ungeliebter Kleinwagen aus Japan, doch das wurde mit einer radikalen Kur geändert.
Das biedere Design seines Vorgängers wurde gegen ein schickes und sportliches Äusseres ersetzt. Allein dadurch kann er gut punkten und muss auch den Vergleich mit dem Mini nicht scheuen. Preislich liegt der new Swift dabei weit unterhalb des Mini.
Innenraum
Der Preisvorteil muss irgendwie realisiert werden, dementsprechend wirkt der Innenraum auch nicht so hochwertig wie bei seinem Konkurenten. Das Plastik wirkt billiger, aber dennoch ist der Swift gut verarbeitet und macht einen guten Eindruck. Die Sitze sind für einen kleinen Japaner gut und bieten genügend Komfort.
Wer einen kleinen Stadtflitzer sucht, der sportlich wirkt und auch mit Leistung überzeugen kann, aber den Geldbeutel nicht wie ein Mini belastet, sollte eine Probefahrt mit dem Suzuki Swift machen. Mit seinen 94 PS in der Grundversion mit 1,2 Liter Motor ist der Swift ein Auto in Deutschland, dass schon munter unterwegs ist.
Das Fahrgefühl
Der Swift lässt sich sehr sportlich fahren, hat dabei eine gute Bodenhaftung und macht einfach Laune. Es kommt ein wenig das Gokart Gefühl auf, wenn man enge Kurven sportlich umfährt und das straffe Fahrwerk seine Arbeit verrichtet.
Ein beherzter Tritt aufs Gaspedal lässt den kleinen Motor schon etwas lauter werden, was aber auch einen sportlichen Ton bedeutet.
Fährt man den Swift jedoch ruhig und gemütlich ist er leise und zahm und fällt nicht unangenehm auf.
Der Motor
Die Motorisierung ist mit 94 PS im Swift schon absolut ausreichend. Der Motor ist sehr drehfreudig und macht in den höheren Drehzalen richtig Spaß. Bei einer vernünftigen Fahrweise ist der Swift auch mit 6 Litern Benzin in der Stadt zu fahren.
Ruft man jedoch seinen kernigen Sound und die dazu gehörende Leistung ab, verlangt der Motor nach mehr und der Verbrauch kann schnell auf über 8 Litern des kostbaren Sprits ansteigen.
Den Swift erhält man auf Wunsch auch wieder mit Vierradantrieb. Der Verbrauch steigt hier ein wenig gegenüber den normalen Modellen.
Wer aber auf Spaß beim Tanken setzt, der ist mit dem 1,3 Liter Diesel mit 75 PS gut beraten. Diese Maschine ist ganz auf spritsparen eingestellt und begnügt sich im Schnitt mit 4 Litern Diesel.
Fazit
Der Swift ist ein erfrischender Kleinwagen mit Spaßgarantie und für alle gedacht, denen ein Mini einfach zu teuer ist.

