Electronic Arts hat sich an einer der legendärsten Filmklassiker aller Zeiten gewagt. Der Pate, auf Englisch "The Godfather", ist neben Scarface und Darth Vader einer der faszienierensten Figuren des letzten Jahrhunderts. Nachfolgend möchten wir die Vor- und Nachteile dieses Spiels ergründen.
Im Vordergrund dieses Spiels steht selbstverständlich die Geschichte der Familie Corleone.
Für Fans sind Namen wie Mike Corleone oder Sunny und sogar Vito keine Unbekannten.
Jedoch wird die Familie für das Spiel noch etwas Zuwachs bekommen. Nämlich genau eine Person.
Diese Person seid Ihr und den Namen sowie das Aussehen dürft Ihr frei wählen.
Ihr solltet jedoch schnell auf Euer Äußeres Acht geben. Denn im hart umkämpften New-York City der 30er Jahre ist Respekt alles.
Und Kleider machen eben Leute. Den Respekt bei der Familie müsst Ihr euch hart erarbeiten und hierbei helfen Euch diverse Spielinhalte wie zum Beispiel das Erpressen von Zivilisten oder Schutzgeldzahlungen der einheimischen Ladenbesitzer besorgen.
Zusätzlich hilft Euch der gesteigerte Respekt-Level die Verbesserung Euer grundlegenden Mafia-Fähigkeiten wie Waffenkunde oder Nahkampfwerte.
Ähnlich dem bekannten Grand Theft Auto könnt ihr bei einer Niederlage im Gefecht Euren Fehler wieder gut machen, indem Ihr beim nächsten Krankhaus wieder ins Spiel einsteigt.
Sehr positiv fallen die Synchronisation in deutscher Sprache wie auch die Soundkulisse auf. Das gelegentliche Einspielen der bekannten Titelmelodie sorgt auch nach mehr als 30 Jahren für Gänsehaut. Zum Teil wurden sogar die Original-Sprecher verpflichtet, was der ganzen sehr engen Original-Atmosphäre und Geschichte den letzten Pfiff verleiht.
Die besondere Blackhand Steuerung aus diversen anderen Konsolen Spielen wie Fight Night geben den Kämpfen einen extra Qualitätsschub.
Die sehr kurzen Ladezeiten insbesondere auf den Konsolen sorgen für wenig Ruhepausen und halten das Spiel zusätzlich im actionreichen Modus, welcher mit Verfolgungsjagden durch die engen Häuserschluchten New Yorks zusätzlich einen Pluspunkt verdient hat. Das Spiel geizt auch nicht mit weiteren Storyelementen und der Spieler kommt regelmäßig mit bekannten Gesichtern des Films in Berührung.
Leider gibt es auch ein paar wenige Kritikpunkte die einem beim ersten Anspielen sofort ins Auge fallen.
Einer der wichtigsten Filmfiguren des Paten ist zweifelsohne Al Pacino in der Rolle des Michael Corleone.
Dieser fehlt aufgrund der mangelnden Lizens völlig. Das Fahrverhalten der alten Oldtimer und die künstliche Intelligenz (KI) der Passanten sind eher mittelmäßig und sorgen eher für lustige statt realistische Momente. Einige Flüchtigkeitsfehler in der Darstellung aufgrund technischer Probleme sorgen teilweise für genervtes Kopfkratzen.




