Hier wird das Spiel Fun Park vorgestellt.
Zu Spielbeginn darf man sich zunächst einen Charakter erstellen, wobei man allerdings nicht viele Wahlmöglichkeiten hat. Doch das ist auch gar nicht das Ziel des Spiels. Eigentlich geht es darum, einen Freizeitpark zu erstellen. Je mehr Attraktionen man seinen Besuchern dabei bietet, umso besser läuft der Park natürlich auch. Man hat die einzigartige Möglichkeit, seinen eigenen Park zu gestalten, mit so vielen Geisterbahnen, Autoscootern oder Achterbahnen wie man will. Entscheidend ist, dass der Kunde damit zufrieden ist.
Im Mehrspieler-Modus bei dem Spiel für die Wii gilt es außerdem, in den zahlreichen Minispielen seine Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Man spielt in vier Themengebieten, wobei es außerdem noch ein versteckt liegendes fünftes Gebiet gibt, das aber erst noch gefunden werden will. Dabei kann man sämtliche Fahrgeschäfte ausprobieren, die man von echten Freizeitparks kennt. Zu den spielbaren Attraktionen gehören unter anderem Bälle auf einen beweglichen Basketballkorb zu werfen, mit dem Hammer kleinen Figuren auf den Kopf zu hauen, Skelette in der Geisterbahn abzuschießen oder eine Krake von der Zerstörung eines Schiffes abzuhalten. Abwechslung ist also durchaus geboten. Den Schwierigkeitsgrad kann man dabei selbst bestimmen, doch auch die höchste Stufe verlangt einem nicht alles ab. Luft nach oben gibt es hier durchaus noch.
Steuerung und Grafik
Die Steuerung ist ebenfalls einfach gehalten. Die Grafik ist schön bunt und passt perfekt zu der Atmosphäre eines Freizeitparks, das gleiche gilt für den Sound, der diese Stimmung noch unterstreicht. Zwischendurch muss man bei einem Rundgang durch seinen eigenen Park Gegenstände, wie verlorene Tickets oder Münzen, einsammeln, um weitere der vierzig Minispiele freizuschalten. Dabei kann man auch andere Parkbesucher ansprechen, was allerdings keine Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf hat. Zu den Minispielen ist ebenfalls zu sagen, dass sie nicht wirklich neu sind. Wer schon andere Minispiel-Sammlungen kennt, wird hier nicht allzu sehr überrascht werden.
Der große Nachteil
Durch die unvorteilhaft gewählte Perspektive, von der man als Spieler das Geschehen beobachtet, fühlt man sich nicht wirklich mittendrin im Freizeitparkgeschehen, sondern nur als Zuschauer.Das Spiel Fun Park ist ab sechs Jahren freigegeben und versüßt jede Party mit einem kleinen Spielspaß, family fun ist also garantiert. Allein ist es allerdings weniger zu empfehlen, da dank mangelnder Schwierigkeit schnell Langeweile aufkommt.



