Sid Meiers Civilization geht nunmehr in die fünfte Runde. Auch hier steht Diplomatie, Forschung, Handel und das Gründen von Städten im Vordergrund.
In Sid Meiers Civilization V geht es um rundenbasierte Strategie. Dabei muss man seine Städte ausbauen oder neu gründen und Armeen aufstellen, um diese zu verteidigen. Aber auch der Handel ist sehr wichtig. Um seine Zivilisation auf den modernsten Stand zu bringen, sollte das Forschen nicht zu kurz kommen. Wenn man auf andere Zivilisationen trifft ist es besser, diplomatisch zu bleiben. Natürlich ist es auch möglich, mit seiner Armee einen Krieg zu beginnen. Bei Civilization V ist Diplomatie meist effizienter als Krieg zu führen, vor allen Dingen wenn es sich um Stadtstaaten handelt. Wenn man Gold an einen Stadtstaat spendet oder Barbaren verscheucht, spendieren sie regelmäßig Militäreinheiten, kurbeln die Wirtschaft an oder die eigene Zivilisation bekommt einen Kulturbonus. Eine längerfristige Kooperation mit einem Stadtstaat bringt auf Dauer mehr, als ihn zu erobern. Mit einem erhaltenen Kulturbonus können die so genannten Sozialpolitiken ausgebaut werden. Diese Sozialpolitiken sind ein Talentbaumsystem, mit dem Bereiche der Zivilisation gestärkt werden können.
Bei Civilization V muss man natürlich nicht nur diplomatisch spielen. Es ist auch möglich, mit militärischen Mitteln den Sieg zu erlangen. Im Gegensatz zu Civilization 4 wurde die Kampfführung völlig überarbeitet. Auf einem Feld darf sich nur noch eine Einheit befinden. Dabei haben Fernkampfeinheiten eine viel größere Möglichkeit Feinde anzugreifen. Bogenschützen etwa können aus sicherer Entfernung angreifen, ohne selber Schaden zu nehmen. Natürlich müssen sie durch Nahkampfeinheiten geschützt werden. Dies ist eine der besten Strategien bei Civilization V. Anstatt mit Massenarmeen durch feindliche Gebiete zu ziehen, belagert man Städte mehrere Runden lang und wartet, bis deren Verteidigung nachlässt. Auch die Aufteilung des Spielfeldes wurde verändert. Statt Quadrate befinden sich nun Sechsecke auf dem Spielfeld, was dem Spiel eine zusätzliche strategische Tiefe verleiht. Trotz alledem besitzt Civilization V die selben Schwächen wie sein Vorgänger. Die Intelligenz der Gegner lässt etwas zu wünschen übrig. So können feindliche Kriegsherren angreifen, obwohl sie militärisch unterlegen sind. Auch ihre Cleverness spricht nicht gerade für sie. So schicken sie immer wieder Fernkämpfer an die Front, die dann zu einem leichten Ziel werden. Auch bei diplomatischen Verhandlungen sind sie sehr ungeschickt. Sie gehen des öfteren auf unrealistische Forderungen ein oder sind ihren Konkurrenten über sehr starrköpfig.



