Hier wird das Spiel Beauty Factory unter die Lupe genommen.
Eine einfache Bedienung und ein leicht verständliches Spielprinzip wird bei Beauty Factory groß geschrieben. Die Verpackung ist ansprechend aufgemacht und passt zum Titel. Da alles in rosa gehalten ist, wird es die meisten Beauties sofort ansprechen. Bei diesem Spiel gründet man zunächst seine eigene Kosmetiklinie, die man sogar selbst benennen darf. Dann darf man sich im Karrieremodus für ein Ziel entscheiden, dass man erreichen will, wie zum Beispiel eine bestimmte Umsatzmarke knacken oder den erfolgreichsten Lidschatten zu entwerfen. Man kann allerdings auch frei spielen, sodass das Spiel nicht automatisch beendet wird, wenn man sein Ziel erreicht hat, was mitunter ziemlich schnell geschehen kann. Daher empfiehlt sich die freie Variante sehr. Wer will schon aus einem gut laufenden Unternehmen herausgezogen werden, nur um in einem neuen Spiel sich alles wieder von vorne aufbauen zu müssen?
Während des Beauty Games kann man in seinem kleinen Unternehmen Lidschatten, Mascara und Parfum herstellen. Doch natürlich ist es wichtig, immer auch die Konkurrenz im Auge zu behalten, denn die schläft bekanntlich nicht. Nebenher müssen die Produktionsabläufe im Auge behalten werden, Neubestellungen kalkuliert und augenblicklich auf die sich stets ändernden Kundenwünsche eingegangen werden. Verpasst man ein Änderung, die manchmal ziemlich plötzlich von statten gehen kann, führt dies zu großem Verlust, den man als erfolgreicher Unternehmer besser nicht riskieren sollte. Auch die verschiedenen Werbemaßnahmen, die zur Verfügung gestellt werden, sollten mit dem vorhandenen Budget gut abgeglichen werden und sorgfältig überdacht sein. Mit einem kleinen Startkapital und der Möglichkeit, Düfte zu produzieren, startet man in das Spiel. Ist man erfolgreich, was sich ganz nach der Befolgung des aktuellen Trends richtet, kann man das eingenommene Geld in die Forschung stecken und erhält so die Möglichkeit, bald in das nächste Geschäft, dem Produzieren von Lippenstift, einzusteigen. Bald hat man diese Aufstiegsmöglichkeiten aber ausgeschöpft, das einfache Prinzip des Spiels so weit verinnerlicht, dass man alles automatisch macht und nur noch darauf wartet, die nötigen Wochen herumzubringen, um auf der Bestenliste mit seiner Firma auf Platz eins zu rutschen. Eine Zeit lang ist es schon noch interessant und gibt auch einen realistischen Einblick in die Aufgaben eines Managers, doch mit der Zeit wird es trotz der bunten Farben sehr eintönig, was für den Preis (ca. 10 Euro) aber auch durchaus vertretbar ist.



