Age of Wonders erfreut sich auch noch heute größter Beliebtheit. Hier finden Sie eine kurze Übersicht über die verschiedenen Titel der Serie. Desweiteren soll der neuste Teil der Serie auf seine Vor- und Nachteile untersucht werden.
Zeitalter der Wunder, so der deutsche Titel der Fantasy-Strategiespielreihe, gilt als inoffizieller Nachfolger des 1993 erschienen und sehr beliebten Titels Master of Magic.
Der erste Teil der Age of Wonders-Serie kam 2000 auf den Markt. Durch die Ähnlichkeit zu Master of Magic erhielt das rundenbasierte Strategiespiel viel Aufmerksamkeit. Besonders gelobt wurde die, für damalige Verhältnisse, wunderschöne Grafik. Auch eingebaute Rollenspielemente begeisterten die Community. Für Langzeitspaß sorgte das komplexe Regelwerk, dass aber auch Einsteigern die Möglichkeit bot, sich zu Recht zu finden. Sowohl eine Einzelspieler-Kampagne, als auch eine Multiplayerfunktion via E-Mail rundeten das Gesamtpaket ab.
Die logische Konsequenz war ein Nachfolger, welcher zwei Jahre später in Form des Spiels Age of Wonders 2: Der Zirkel der Zauberer auf den Markt kam. Die Stärken der Serie wurden weiter ausgebaut. Es wurde ein Editor eingebaut, der zu unzähligem Zusatz-Content führte. 12 verschiedene Völker und über 130 verschiedene Einheiten erhöhten weiterhin die Komplexität. Auch wurde es einfacher Online gegeneinander zu spielen, da die Abwicklung über das Programm GameSpy übernommen wurde.
Der inoffizielle dritte Teil der Serie Age of Wonders: Shadow Magic war ursprünglich als Addon zu Teil 2 geplant, kam aber dann als eigenständige Version 2003 auf den Markt. Ein durch Fans programmiertes Update (1.4) verfeinerte das Gameplay noch. Trotz geringer Änderungen in Bezug auf den Vorgänger bekam das Spiel überwiegend gute Wertungen.
Die positiven Aspekte
Gelobt wurde vor Allem die notwendige spielerische Raffinesse. Der einzigartige Mix aus Rundenstrategie, Fantasy und Rollenspiel kam gut an. Ebenso wie die weiterhin erhöhte Komplexität. Auch die technischen Aspekte kommen gut weg: Die Grafik ist detailreich und der Sound stimmungsvoll. Der wichtigste positive Aspekt ist und bleibt aber der Multiplayer. Das sehr gut Balancing und der überragende Langzeitspaß suchen Ihresgleichen.
Die negativen Aspekte
Der Hauptkritikpunkt ist die Innovationsarmut. Gegenüber dem Vorgänger hat sich zwar einiges getan, aber wirklich viel Neues sucht man vergebens. Viele schreckt auch die Zeitaufwendigkeit des Spiels ab. Die Zielgruppe setzt sich eben nicht aus Gelegenheitspielern zusammen. Die plumpe KI sorgt dafür, dass das Spiel seine Faszination vornehmlich aus dem Multiplayer schöpft.



