Endlich einmal ein Weltreich erschaffen und zu immensen Reichtum gelangen. Ein Ziel, das zumindest Computerspieler mit der Games-Reihe "Age of Empires" erreichen können. Insbesondere "Age of Empires II - The Age of Kings" weiß zu fesseln.
Age of Empires I startete den Kultklassiker
1997 begann eine neue Ära im Strategiespielgenre: Die Microsoft Corporation veröffentlichte mit "Age of Empires I" einen künftigen Klassiker. Das Spieleprinzip war denkbar einfach und doch enorm komplex und anspruchsvoll: Als Anführer eines antiken Volkes, etwa den Assyrern oder Persern, muss der Spieler ein Weltreich erschaffen. Ein Ziel, das die gegnerischen Völker natürlich zu verhindern trachten ...
Anders als viele ähnliche Genrespiele basierte "Age of Empires I" durchaus auf historischen Fakten. Viel Wert wurde dabei auf die passende Atmosphäre, sowohl grafisch, als auch in Hinsicht auf die musikalische Untermalung, gelegt. Um als Herrscher Erfolg zu haben, musste man nicht nur taktisches, sondern auch ökonomisches Geschick zeigen. Investitionen, etwa in militärische oder technologische Entwicklungen, wollten klug überlegt werden.
Der große Erfolg des Spieles führte zwei Jahre später, 1999, zu "Age of Empires II - The Age of Kings".
Vorwärts ins Mittelalter
Thematisch schloss "Age of Empires II - The Age of Kings" an den Vorgänger an. Nach der Antike stand diesmal das Mittelalter im Zentrum des Geschehens. Deutliche Verbesserungen gegenüber dem ersten Teil machten das Spiel rasch zum Strategieklassiker.
Mit dem Erweiterungsset „Age of Empires II: The Conquerors“ konnte der Spieler unter anderem als Herrscher der Maya, Azteken oder Koreaner auftreten und somit noch mehr Abwechslung erleben. Am süchtig machenden Spieleprinzip hatte sich nichts geändert: Eine kluge Mischung aus aggressiver Expansionspolitik sowie Verteidigungsanlagen festigte den Machteinfluss und gewährleistete das stete Wachstum des Volkes.
Allmächtiger Zeus!
"Age of Mythology" - erschienen 2002 - schloss zwar inhaltlich an die beiden Vorgänger an, bot aber ein gänzlich neues und ungewöhnliches Szenario: Plötzlich griffen die griechischen Götter wie Zeus oder Hades in das Spiel ein und schlugen sich auf eine bestimmte Seite! Manche Spieler fanden das Szenario zu abgehoben, andere wiederum lobten eben gerade jenes unkonventionelle neue Setting.
Nichtsdestotrotz verkaufte sich auch der dritte Teil glänzend, sodass einem vierten Teil wohl nichts mehr im Wege stehen dürfte.



