SHARKOON SILENT EAGLE, Stärken und Schwächen

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SHARKOON SILENT EAGLE, Stärken und Schwächen

2011-05-04

Der Sharkoon "Silent Eagle" kommt mit einem nie dagewesenen Design vom Fließband: Die Oberfläche der Rotorblätter des Lüfters erinnern an die Struktur eines Golfballs. Bei diesem sorgen die kleinen Einkerbungen für ein sicheres Flugverhalten, da der Luftstrom um den Ball konstanter wird. Bei dem "Silent Eagle" Cooler soll dieses Design für kleinere Luftwirbel sorgen, einen konstanteren Luftzug, und vor allem einen geringeren Geräuschpegel.

Vorteile

Gleich auf den ersten Blick besticht der neue Lüfter von Sharkoon mit seinem ungewohnten aber sehr gelungenem Design. Macht wirklich einen blendenden Eindruck, und wertet jedes Gehäuse optisch auf. Der optischen Qualität folgt auch die Verarbeitung. Durchweg solide und sauber, vom Plastikgehäuse, über die ummantelten Kabel, bis hin zum Rotor.

Technische Extras wie der Anschluss eines Drehzahlenauslesers werden durch schon vorhandenen Stecker unterstützt.

Der absolute Renner ist der "Silent Eagle" aber in der namensgebenden Disziplin: Lautstärke. Auch wenn der Tower auf dem Schreibtisch direkt neben dem Bildschirm stehen sollte, ist der Lüfter beim besten Willen nicht wahrnehmbar. Das ist nicht mehr flüsterleise, sondern totenstill!

Nachteile

Nicht gerade totenstill, aber zumindest wesentlich unterhalb der Erwartungen liegt der Luftstrom, den der "Silent Eagle 1000" erzeugt. Anscheinend bewegen sich die Drehflügel dank der neuen Oberflächenstruktur zwar schier unhörbar, aber eben auch so ohne Widerstand durch die Luft, dass es nur sehr geringe Auswirkung auf die Bewegung der Luft hat. Es gibt den Kühler zwar auch in einer Version, die doppelt so viele Drehzahlen leistet, aber dann ist der Lüfter deutlich hörbar!

Meine Meinung

Der Lüfter ist erst in der leistungsstärkeren Version "Silent Eagle 2000" für die direkte Kühlung von Hardware, wie z.B. CPU, zu gebrauchen. Dieser ist mit seinen 2000 Umdrehungen pro Minute aber schon deutlich zu hören. Da gibt es Lüfter, die bei wesentlich weniger Drehzahlen gleiche Arbeit verrichten. Eine mögliche Einsatzvariante für unseren leisen Testkandidaten wäre aber eine Montage in die Front des Gehäuses, wo der durch sein gelungenes Design einen guten Eindruck macht, und für einen konstanten, aber geräuschlosen Lufteinzug sorgt. Auf der Rückseite sollte dann ein stärkerer Lüfter die Arbeit ergänzen. Dadurch, dass mehr Luft auf der Rückseite aus dem Gehäuse gesaugt wird, als der "Silent Eagle" hinein befördert, entsteht ein leichter Unterdruck. So strömt auch von Lüftungsschlitzen kalte Luft nach, die nicht mit einem eigenen Lüfter bestückt sind.

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