RAIDMAX NINJA: Meinung und Bewertung

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RAIDMAX NINJA: Meinung und Bewertung

2011-05-04

Raidmax konnte schon mit mehreren Towern die Gamercommunity zum Schwärmen bringen. Ein weiteres Highlight der ohnehin schon sehenswürdigen Produktpalette stellt das Raidmax Case "Ninja" dar.

Für den Kauf von Computer-Cases ist der Onlineshop "Caseking" ein kleiner Geheimtipp. Die Auswahl ist riesig, und der Support und Kaufberatung sehr professionell.

Das Raidmax "Ninja" ist ein unglaublicher Blickfang. Da weiß man gar nicht was zu erst zu loben ist. Um einen Anfang zu machen: Das Gehäuse ist schwarz wie die Nacht. Und zwar edel glänzend. Das Klavier-Lack-Finish wirkt sehr edel, und haben wohl die meisten Sterblichen noch nicht auf diesem Planeten an einem Computer-Case zu Gesicht bekommen. Die Front prägt das Gesamtbild durch ein sehr interessantes Layout. Alle funktionalen Teile, wie die externen Laufwerke, sind stilsicher hinter einer Klappe verstaut. Die Klappe ist schlicht gehalten, ohne weitere gestalterische Elemente. Direkt unter der Klappe befindet sich eine halbrunde Fläche mit blauer LED-Beleuchtung. Noch ein wenig weiter unten, kommt das eigentliche Highlight der Front: Es gibt keine Lüftungsschlitze sondern eher eine ganze Lüftungsfläche, deren Form durch längsseitig verlaufende Streben definiert wird. Durch diese ebenfalls blau illuminierte Besonderheit in der Konstruktion, gewinnt der MiDi-Tower "Ninja" eine schwerelose, leichte Optik. In einer kleinen ovalen Klappe direkt über dem Boden sind Audio- und USB-Stecker versteckt. Wem das Ganze bisher zu schlicht klingt, darf sich auf das Fenster in der Seite des Cases freuen. Glücklicherweise verzichtet Raidmax auf den langweiligen Aquarium-Look, und spendiert einen richtig stimmig gestalteten Blick auf die inseitig verbaute Hardware.

Im Innenraum weiß Raidmax ebenfalls zu begeistern. Die Montage der Laufwerke erfolgt komplett ohne Schrauben: Kein endloses Gefummel und kinderleicht! Ebenfalls gut gelungen ist das Kühlkonzept mit zwei 120mm Lüftern. Jeweils einen an Front und Rückseite. Der etwas kleine 80mm Lüfter ist zugunsten der Lautstärke einfach auszuschalten, oder durch einen größeren zu ersetzen.

Leider gibt es auch an diesem Case einige Schwachstellen zu bemängeln. Zum einen wird gerade einmal ein einziger USB-Steckplatz an der Front angeboten. Zum anderen fällt der Innenraum für absolute High-End-Hardware etwas knapp aus. Bei einem ordentlichen Mainboard mit entsprechend nachgerüsteter Kühlvorrichtung, wird es für eine wirklich ausladende Grafikkarte wie der GeForce GTX wohl zu eng.

Trotzdem: Das Case ist trotzdem der absolute Kauftipp. Bei einem Preis von gerade einmal 60 Euro findet ma schlichtweg kein vergleichbar hochwertiges Computer-Gehäuse.

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