Eines der MiDi-Tower Cases mit dem der kalifornische Produzent NZXT in der Gamer- und Modder-Szene Weltruhm erlangt hat, ist der legendäre "Guardian".
Über das Internet ist der NZXT Tower "Guardian" für um die 90 Euro zu bestellen.
Das Markenzeichen des NZXT "Guardian" ist sein herrlich aggressives Design. Hier haben die Designer von NZXT wirklich ganze Arbeit geleistet. Die Front wirkt wie ein futuristischer Kampfroboter. Man fühlt sich direkt an Game-Legenden wie Starcraft II erinnert. Beim Aktivieren der kompakten Kampfdrohne leuchtet an der Oberseite der Front ein LCD Display in kaltem Blau auf, der dank seines kantigen unkonventionellen Designs, wie die Visiere der Kämpfer aus der Spielreihe "Halo" wirken.
Der restliche Teil der Front bildet eine massiv wirkende Klapptür. In dieser ist ein herrliches Beleuchtungselement verbaut, das zusammen mit der Form des Displays das markante Design des Towers bestimmt. Im unteren Teil lässt die Klappe durch perforierte Flächen genug Atmungsfreiheit für den dahinter liegenden 120mm Lüfter. Beim Aufklappen der Tür bestätigt sich der hochwertige Eindruck: NZXT hat sich nicht lumpen lassen und ihrem "Guardian" einen wirklich starken Panzer spendiert: Es wurden Metallscharniere verbaut. Die Klappe wackelt keinen Millimeter und das Schließen und Öffnen geschieht ohne Krafteinsatz, ohne Ruckeln und ohne das sich Teile verziehen und irgendwo schleifen.
An der Seite geht es mit einer eigentlich schon standardisierten Plexiglasfläche weiter, welche einen Blick auf die hoffentlich ebenso hochwertige Hardware gewährt. Da die Designer des kalifornischen Produzenten jedoch bekanntlich nicht auf Standards setzen, ist das Fenster ebenso schnörkellos kantig und aggressiv gestaltet, wie der Rest. Fügt sich wirklich perfekt in das Gesamtbild des Towers ein, und wirkt im Gegensatz zu vielen anderen Cases mal nicht wie ein futuristisches Aquarium. In der Mitte des Fensters sitzt der zweite 120mm Lüfter, der zusammen mit dem in der Front verbauten Lüfter kalte Außenluft in das Gehäuse saugt.
Die Rückseite wirkt nach dem brutal beeindruckenden Auftakt der Front fast ein wenig ernüchternd. Bis auf die bereits vorhandenen Schlauchführungen für eine eventuelle Wasserkühlung finden sich keine weiteren Highlights. Der dritte, ebenfalls 120mm große Lüfter wurde hier verbaut. Dieser sorgt für den Abtransport der aufgeheizten Innenluft.
Im Innenraum findet sich auch Platz für sperrige Hardware und große Kühlsysteme. Positiv zu erwähnen, ist das Schienensystem mit denen alle Laufwerke schraubenlos und einfach montiert werden können. Als einziges verbleibendes Highlight bleibt noch die Temperaturanzeige der eingangs beschriebenen LCD Anzeige zu erwähnen. Diese zeigt die Temperatur der verbauten Hardware. Die Fühler können im Innenraum beliebig angebracht werden, zum Beispiel an der CPU oder der Grafikkarte.


