ASUS präsentiert mit dem "Striker Extreme" ein wunderbares und leistungsstarkes Mainboard, das vor allem Gamer und Modder erfreuen dürfte. Der neue nVidia nForce 680i SLI Chipsatz verspricht einiges an Power, und wird durch eine Vielzahl von Features unterstützt.
Vorteile
Die Leistung kann dank "nVidia nForce 680i SLI" Chipsatz in allen Tests sehr gute Ergebnisse vorweisen. Es besteht noch Optimierungsbedarf bei der BIOS, aber sollte dieses in naher Zukunft die gesamte Power des Chipssatzes unterstützen, steht das ASUS Mainboard Konkurrenten wie den Intel 975er Mainboards in der Leistung in nichts nach.
Die Kühlung wurde bei diesem High-End Mainboard gut durchdacht und ebenso erfolgreich umgesetzt. Im Wesentlichen besteht die Kühlung aus drei Sets von Kupfer-Kühllamellen. Durch diese wird die Hitze der North-und Southbridge mithilfe von Kupfer-Heatpipes kreisförmig durch die Kühllamellen geleitet, die sich an drei Seiten des "Striker Extreme" Mainboards befinden. Dank dieser Aufteilung nutzen die passiven Kupfer-Kühlelemente perfekt den Luftzug einer ordentlichen CPU-Kühlung mit. In diversen Testreihen erreicht das Mainboard sehr gute Temperaturwerte! Darüber hinaus wurden sechs Anschlüsse für zusätzliche Lüfter spendiert! Damit ist Overclocking bei dem ASUS "Striker Extreme" Motherboard dank der exzellenten Kühlung kein Problem.
Das BIOS überzeugt auf den ersten Blick durch eine sehr übersichtliche Struktur und Bedienfreundlichkeit. Das ist nicht immer Gang und Gebe. Es lassen sich bequem Einstellungen zur Übertaktung, der Arbeitsleistung der Lüfter, oder den Speichertakt der drei PCIe-Slots vornehmen. Die Liste ist lang, und um es kurz zu machen: In diesem Punkt ist das BIOS absolut perfekt!
Nachteile
Leider bringt die Optimierung der vom Datentransfer zwischen CPU und Arbeitsspeicher es mit sich, dass Probleme zwischen bestimmten Speicherriegeln und dem Chipsatz auftreten können. ASUS warnt schon auf der Verpackung und empfiehlt den Einsatz ausgewiesener Speicher.
Die BIOS Version 0403, die auf der ersten Verkaufsversion des "Striker Extreme" aufgespielt ist, schwächelt noch in einigen Punkten. Zum einen kann sie die rein theoretisch zur Verfügung gestellte Rechenpower noch nicht vollends umsetzten, zum anderen kommt es selten einmal zu Abstürzen beim Laden von Windows.
Meine Meinung
Auch wenn der Preis von 300 Euro natürlich nicht gerade wenig ist, erscheint er im Angesicht der vielen Features durchaus angemessen. Was dringend benötigt wird, aber ohne Zweifel schnell kommen wird, ist ein Update des BIOS. Dann aber könnte das ASUS "Striker Extreme" eine neue Größe im Bereich der High-End Hardware werden.


